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Einde O'Callaghan Guest
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Posted: Sun Jul 13, 2008 4:16 pm Post subject: D -> E Möpse |
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The article I>m translating contains a quote from a letter by Ferdinand
Lassalle which contains the following phrase: "die deutschen Möpse à la
Schulze-Delitzsch".
I>m aware of various connotations of "Möpse" in current German, but none
of them seem to fit the above context. I know its a contemptuous
dismissal of politicians and social theorists like Schulze-Delitzsch,
but I>m not quite certain how best to express the idea in English.
Regards, Einde O>Callaghan |
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clicliclic@freenet.de Guest
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Posted: Sun Jul 13, 2008 5:18 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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Einde O>Callaghan schrieb:
[quote]The article I>m translating contains a quote from a letter by Ferdinand
Lassalle which contains the following phrase: "die deutschen M?pse ? la
Schulze-Delitzsch".
I>m aware of various connotations of "M?pse" in current German, but none
of them seem to fit the above context. I know its a contemptuous
dismissal of politicians and social theorists like Schulze-Delitzsch,
but I>m not quite certain how best to express the idea in English.
[/quote]
Hallo Einde,
was das heute wohl auch für viele Deutsche seltsam anmutende oder
schon unverständliche "tönende Erz" betrifft, so handelt es sich um
eine sprichwörtlich gewordene Bibelstelle: "Wenn ich mit Menschen- und
mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein
tönendes Erz oder eine klingende Schelle" (Paulus, 1 Kor. 13,1).
Ähnlich altertümliche Übersetzungen des Paulusbriefs ins Englische
könnten brauchbare Entsprechungen liefern.
Was die "Möpse" betrifft, so würde ich die umgangsprachlichen modernen
Verwendungen des Begriffs (mopsen = stehlen, Möpse = Geld, ...) außer
Acht lassen und auf die eigentliche Bedeutung zurückgreifen: der Mops
als Vertreter einer seit Beginn des 18. Jahrhunderts bekannten
niederländischen Hunderasse (klein, dick mit mürrischem
Gesichtsaudruck). Vielleicht ist einfach etwas wie "kleine Kläffer"
gemeint.
Martin. |
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clicliclic@freenet.de Guest
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Posted: Sun Jul 13, 2008 9:16 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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clicliclic@freenet.de schrieb:
[quote]
was das heute wohl auch f?r viele Deutsche seltsam anmutende oder
schon unverst?ndliche "t?nende Erz" betrifft, so handelt es sich um
eine sprichw?rtlich gewordene Bibelstelle: "Wenn ich mit Menschen- und
mit Engelszungen redete und h?tte die Liebe nicht, so w?re ich ein
t?nendes Erz oder eine klingende Schelle" (Paulus, 1 Kor. 13,1).
?hnlich altert?mliche ?bersetzungen des Paulusbriefs ins Englische
k?nnten brauchbare Entsprechungen liefern.
[/quote]
The Luther original of 1545 read: "Wenn ich mit Menschen vnd mit Engel
zungen redet / vnd hette der Liebe nicht / So were ich ein donend Ertz
oder eine klingende Schelle. Vnd wenn ich weissagen kündte / vnd wüste
alle Geheimnis / vnd alle Erkentnis / vnd hette allen Glauben / also /
das ich Berge versetzte / vnd hette der Liebe nicht / So were ich
nichts. Vnd wenn ich alle meine Habe den Armen gebe / vnd liesse
meinen Leib brennen / vnd hette der Liebe nicht / So were mirs nichts
nütze." (Luther used the genitive in "und hätte der Liebe nicht",
which is almost impossible today.)
I have seen a modern translation use "so wäre ich eine dröhnende
Pauke" for this. With respect to your text this simply means "mit
einer laut dröhnenden Stimme", but expressed in the language of the
Luther bible.
Martin. |
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Einde O'Callaghan Guest
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Posted: Sun Jul 13, 2008 11:44 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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clicliclic@freenet.de schrieb:
<snip>
[quote]
Was die "Möpse" betrifft, so würde ich die umgangsprachlichen modernen
Verwendungen des Begriffs (mopsen = stehlen, Möpse = Geld, ...) außer
Acht lassen und auf die eigentliche Bedeutung zurückgreifen: der Mops
als Vertreter einer seit Beginn des 18. Jahrhunderts bekannten
niederländischen Hunderasse (klein, dick mit mürrischem
Gesichtsaudruck). Vielleicht ist einfach etwas wie "kleine Kläffer"
gemeint.
In die Richtung laufen auch auch meine Gedanken - bloß eine passende[/quote]
englische Entsprechung finde ich zur Zeit nicht.
Gruß, Einde O>Callaghan |
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clicliclic@freenet.de Guest
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Posted: Mon Jul 14, 2008 5:09 am Post subject: Re: D -> E Möpse |
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clicliclic@freenet.de schrieb:
[quote]
I have seen a modern translation use "so w?re ich eine dr?hnende
Pauke" for this. With respect to your text this simply means "mit
einer laut dr?hnenden Stimme", but expressed in the language of the
Luther bible.
[/quote]
... and thus possibly meant to convey the notion of emptiness and
futility in the sense of St. Paul - "wie Erz tönen" was no natural or
neutral expression in the early 19th century either, as far as I know.
Martin. |
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Bettina Price Guest
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Posted: Mon Jul 14, 2008 1:46 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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"Einde O>Callaghan" <einde.ocallaghan@planet-interkom.de> wrote in message
news:6dvehuF4fd2mU1@mid.individual.net...
[quote]clicliclic@freenet.de schrieb:
snip
Was die "Möpse" betrifft, so würde ich die umgangsprachlichen modernen
Verwendungen des Begriffs (mopsen = stehlen, Möpse = Geld, ...) außer
Acht lassen und auf die eigentliche Bedeutung zurückgreifen: der Mops
als Vertreter einer seit Beginn des 18. Jahrhunderts bekannten
niederländischen Hunderasse (klein, dick mit mürrischem
Gesichtsaudruck). Vielleicht ist einfach etwas wie "kleine Kläffer"
gemeint.
In die Richtung laufen auch auch meine Gedanken - bloß eine passende
englische Entsprechung finde ich zur Zeit nicht.
Gruß, Einde O>Callaghan
[/quote]
Yappy lapdog?
Bettina |
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Einde O'Callaghan Guest
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Posted: Mon Jul 14, 2008 4:09 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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Bettina Price wrote:
[quote]"Einde O>Callaghan" <einde.ocallaghan@planet-interkom.de> wrote in
message news:6dvehuF4fd2mU1@mid.individual.net...
clicliclic@freenet.de schrieb:
snip
Was die "Möpse" betrifft, so würde ich die umgangsprachlichen modernen
Verwendungen des Begriffs (mopsen = stehlen, Möpse = Geld, ...) außer
Acht lassen und auf die eigentliche Bedeutung zurückgreifen: der Mops
als Vertreter einer seit Beginn des 18. Jahrhunderts bekannten
niederländischen Hunderasse (klein, dick mit mürrischem
Gesichtsaudruck). Vielleicht ist einfach etwas wie "kleine Kläffer"
gemeint.
In die Richtung laufen auch auch meine Gedanken - bloß eine passende
englische Entsprechung finde ich zur Zeit nicht.
Gruß, Einde O>Callaghan
Yappy lapdog?
Wonderful. Thanks.[/quote]
Regards, Einde O>Callaghan |
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Ekkehard Dengler Guest
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Posted: Mon Jul 14, 2008 5:45 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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Einde O>Callaghan wrote:
[quote]Bettina Price wrote:
"Einde O>Callaghan" <einde.ocallaghan@planet-interkom.de> wrote in
message news:6dvehuF4fd2mU1@mid.individual.net...
clicliclic@freenet.de schrieb:
snip
Was die "Möpse" betrifft, so würde ich die umgangsprachlichen
modernen Verwendungen des Begriffs (mopsen = stehlen, Möpse =
Geld, ...) außer Acht lassen und auf die eigentliche Bedeutung
zurückgreifen: der Mops als Vertreter einer seit Beginn des 18.
Jahrhunderts bekannten niederländischen Hunderasse (klein, dick
mit mürrischem Gesichtsaudruck). Vielleicht ist einfach etwas wie
"kleine Kläffer" gemeint.
In die Richtung laufen auch auch meine Gedanken - bloß eine
passende englische Entsprechung finde ich zur Zeit nicht.
Gruß, Einde O>Callaghan
Yappy lapdog?
Wonderful. Thanks.
[/quote]
Ich finde Bettinas Idee auch nicht schlecht, allerdings klingt "yappy"
vielleicht doch etwas zu flapsig und modern für die Mitte des 19.
Jahrhunderts. "Yapping"? Leider wissen wir auch nicht, was "Mops" damals
bedeutet hat und ob ein Ausdruck wie "die deutschen Möpse" originell oder
üblich war. Wenn ich nur vom Kontext ("contemptuous dismissal of politicians
and social theorists") ausgehe, fallen mir "nonentities", "ciphers" und
"(silly) fools" ein.
Grüße,
Ekkehard |
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Bettina Price Guest
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Posted: Mon Jul 14, 2008 9:10 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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"Ekkehard Dengler" <ED-RS@t-online.de> wrote in message
news:g5fhq5$1j4$00$1@news.t-online.com...
[quote]Einde O>Callaghan wrote:
Bettina Price wrote:
"Einde O>Callaghan" <einde.ocallaghan@planet-interkom.de> wrote in
message news:6dvehuF4fd2mU1@mid.individual.net...
clicliclic@freenet.de schrieb:
snip
Was die "Möpse" betrifft, so würde ich die umgangsprachlichen
modernen Verwendungen des Begriffs (mopsen = stehlen, Möpse =
Geld, ...) außer Acht lassen und auf die eigentliche Bedeutung
zurückgreifen: der Mops als Vertreter einer seit Beginn des 18.
Jahrhunderts bekannten niederländischen Hunderasse (klein, dick
mit mürrischem Gesichtsaudruck). Vielleicht ist einfach etwas wie
"kleine Kläffer" gemeint.
In die Richtung laufen auch auch meine Gedanken - bloß eine
passende englische Entsprechung finde ich zur Zeit nicht.
Gruß, Einde O>Callaghan
Yappy lapdog?
Wonderful. Thanks.
Ich finde Bettinas Idee auch nicht schlecht, allerdings klingt "yappy"
vielleicht doch etwas zu flapsig und modern für die Mitte des 19.
Jahrhunderts. "Yapping"? Leider wissen wir auch nicht, was "Mops" damals
bedeutet hat und ob ein Ausdruck wie "die deutschen Möpse" originell oder
üblich war. Wenn ich nur vom Kontext ("contemptuous dismissal of
politicians
and social theorists") ausgehe, fallen mir "nonentities", "ciphers" und
"(silly) fools" ein.
Grüße,
Ekkehard
[/quote]
I suppose you could go for 'noisy lapdogs' if you don>t like the yappy, but
I see your point.
Bettina |
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nospam Guest
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Posted: Wed Jul 16, 2008 1:45 am Post subject: Re: D -> E Möpse |
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Hallo,
I wonder if Grieb-Schröer>s German-English Dictionary (11th edition,
1911) could be helpful. It gives the following translations of Mops:
pug(-dog)
snub-nosed person, pug(gy); grumbler
Best regards.
Sergio Parimbelli
Einde O>Callaghan schrieb:
[quote]The article I>m translating contains a quote from a letter by Ferdinand
Lassalle which contains the following phrase: "die deutschen Möpse à la
Schulze-Delitzsch".
I>m aware of various connotations of "Möpse" in current German, but none
of them seem to fit the above context. I know its a contemptuous
dismissal of politicians and social theorists like Schulze-Delitzsch,
but I>m not quite certain how best to express the idea in English.
Regards, Einde O>Callaghan[/quote] |
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Ekkehard Dengler Guest
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Posted: Wed Jul 16, 2008 4:51 am Post subject: Re: D -> E Möpse |
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nospam" <"parim(nospam)belli wrote:
[quote]Hallo,
I wonder if Grieb-Schröer>s German-English Dictionary (11th edition,
1911) could be helpful. It gives the following translations of Mops:
pug(-dog)
snub-nosed person, pug(gy); grumbler
[/quote]
Which bears out the "Kläffer/yappy" reading. A really old dictionary can be
such a useful thing to have.
Regards,
Ekkehard |
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Edward Hennessey Guest
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Posted: Wed Jul 16, 2008 7:56 pm Post subject: Re: D -> E Möpse |
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On Jul 14, 9:10 am, "Bettina Price" <bettina+use...@pappnase.co.uk>
wrote:
[quote]"Ekkehard Dengler" <ED...@t-online.de> wrote in message
news:g5fhq5$1j4$00$1@news.t-online.com...
Einde O>Callaghan wrote:
Bettina Price wrote:
"Einde O>Callaghan" <einde.ocallag...@planet-interkom.de> wrote in
messagenews:6dvehuF4fd2mU1@mid.individual.net...
cliclic...@freenet.de schrieb:
snip
Was die "Möpse" betrifft, so würde ich die umgangsprachlichen
modernen Verwendungen des Begriffs (mopsen = stehlen, Möpse > >>>>> Geld, ...) außer Acht lassen und auf die eigentliche Bedeutung
zurückgreifen: der Mops als Vertreter einer seit Beginn des 18.
Jahrhunderts bekannten niederländischen Hunderasse (klein, dick
mit mürrischem Gesichtsaudruck). Vielleicht ist einfach etwas wie
"kleine Kläffer" gemeint.
In die Richtung laufen auch auch meine Gedanken - bloß eine
passende englische Entsprechung finde ich zur Zeit nicht.
Gruß, Einde O>Callaghan
Yappy lapdog?
Wonderful. Thanks.
Ich finde Bettinas Idee auch nicht schlecht, allerdings klingt "yappy"
vielleicht doch etwas zu flapsig und modern für die Mitte des 19.
Jahrhunderts. "Yapping"? Leider wissen wir auch nicht, was "Mops" damals
bedeutet hat und ob ein Ausdruck wie "die deutschen Möpse" originell oder
üblich war. Wenn ich nur vom Kontext ("contemptuous dismissal of
politicians
and social theorists") ausgehe, fallen mir "nonentities", "ciphers" und
"(silly) fools" ein.
Grüße,
Ekkehard
I suppose you could go for 'noisy lapdogs' if you don>t like the yappy, but
I see your point.
Bettina- Hide quoted text -
- Show quoted text -
[/quote]
BP:
Big dogs usually bark less frequently than small dogs "yap", so the
use of either "yappy" or
"yapping" both derogatorily characterize the designated as a "small
dog" and the utterances
given as less minatory than those of a larger animal more capable of
following up with a serious bite.
But at least in AE, there is some distinction between "yappy" and
"yapping".
"Yappy" embraces the gratuitously incessant chatter of vocalization
that "yapping"
defines yet in the desultory way that languages works it emphasizes
the attitudinal quality
of the utterances in a way "yapping" doesn>t. Yap" is slang for mouth
and "yappy" is "mouthy"
which describes sassy vexation.
The translation that Sergio gives us shifts the focus entirely. If we
take "snub-nosed" figuratively
as implying "turning up one>s nose in disgust", that would be a fine
fit with a malcontented
grumbler making snide, sotto-voce comments. This proposes quite a
disparity in translation choices.
Regards,
Edward Hennessey |
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clicliclic@freenet.de Guest
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Posted: Thu Jul 17, 2008 5:21 am Post subject: Re: D -> E M�pse |
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Ekkehard Dengler schrieb:
[quote]nospam" <"parim(nospam)belli wrote:
Hallo,
I wonder if Grieb-Schr?er>s German-English Dictionary (11th edition,
1911) could be helpful. It gives the following translations of Mops:
pug(-dog)
snub-nosed person, pug(gy); grumbler
Which bears out the "Kläffer/yappy" reading. A really old dictionary can be
such a useful thing to have.
[/quote]
Pug-dogs can be noisy, but they are grumblers rather than yappers,
according to
<http://www.hallohund.de/hunde-basics/neuer-hund/vorbereitung/20831/
welche-rasse-passt-zu-mir-heute-der-treue-mops>:
"Charakter des Mops: Der Mops ist ein lebenslustiger, vitaler
Kleinhund. Er ist ein Clown, ein Seelentröster, ein Kinderkumpel. Er
macht alles um seinem Herrchen zu gefallen. Er liebt es, der
Mittelpunkt zu sein und immer und überall dabei sein zu dürfen. Läuft
es mal nicht nach seiner Nase, ist er beleidigt wie eine Diva. Man
kann sich aber schnell wieder mit ihm versöhnen. Er ist seinen
Artgenossen und Menschen gegenüber völlig aggressionsfrei. Der Mops
hat keinen Jagdtrieb und hört im Allgemeinen sehr gut. Als Wachhund
ist er ungeeignet, würde er doch jeden Einbrecher freudig begrüßen. Er
ist zwar kein ausgesprochener Kläffer, kann aber seiner Empörung
lautstark Ausdruck verleihen. Obwohl er seinen Menschen hingebungsvoll
liebt, ist er überglücklich, einen oder mehrere Möpse in seiner
Umgebung zu haben. Durch Grummeln, Grunzen, Brummen verleiht er seinem
Gemütszustand eine ganz besondere Note. Man hat einen ständigen
Begleiter, und das ist wörtlich zu nehmen."
That doesn>t necessarily make "yapper" a bad translation in the
present case, there being the common denominator of "nuisance".
And here>s what Germans associated with a "Mops" and other
manifestations of nature in the 19th century (from the "Münchener
Bilderbogen, Nro. 405/406", published in 1860, and illustrated by
Wilhelm Busch):
<http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/bilderbogen/alpha.html>
Naturgeschichtliches Alphabet
für größere Kinder und solche, die es werden wollen
Im Ameishaufen wimmelt es,
Der Aff' frißt nie Verschimmeltes.
Die Biene ist ein fleißig Tier,
Dem Bären kommt dies g>spaßig für.
...
Im Süden fern die Feige reift,
Der Falk am Finken sich vergreift.
...
Trau ja dem Igel nicht, er sticht,
Der Iltis ist auf Mord erpicht.
...
Die Lerche in die Lüfte steigt,
Der Löwe brüllt, wenn er nicht schweigt.
Die Maus tut niemand was zu Leide,
Der Mops ist alter Damen Freude.
...
Das Quarz sitzt tief im Berges-Schacht,
Die Quitte stiehlt man bei der Nacht.
...
Die Unke schreit im Sumpfe kläglich,
Der Uhu schläft zwölf Stunden täglich.
Das Vieh sich auf der Weide tummelt,
Der Vampyr nachts die Luft durchbummelt.
...
And finally an excerpt from the Heyse novella "Siechentrost" (also
known as "Spielmannslegende") of 1883, which shows a clearly
metaphoric use of "tönendes Erz":
"Bei diesem Anblick verstummte die Stimme in seinem Innern, die das
schöne Geschöpf hatte entschuldigen wollen: die Gegenwart eines
Dritten habe ihr Zwang angetan, und was als leichtherzige
Gleichgültigkeit erschienen, sei nichts gewesen als jungfräuliche
Scheu, ihrem Verlobtem vor fremden Augen sich an den Hals zu werfen.
Alle die eitlen Worte, mit denen sie ihn empfangen, rief er sich
wieder zurück und mußte sich mit bitterem Kummer gestehen, daß kein
Herz daraus gesprochen, nur ein tönendes Erz und eine klingende
Schelle. So floh er, da er Schritte vernahm, mit einem dumpfen Seufzer
von ihrem Hause hinweg, konnte es aber nicht über sich gewinnen, schon
zu den Eltern heimzukehren, sondern strich, den Hut tief in die Stirn
gedrückt, durch die ödesten Gäßchen ruhelos auf und ab, nach dem Fluß
hinunter, an der steinernen Brücke vorbei und wieder in die Stadt
hinauf, bis er nach einer Stunde ziellosen Schweifens ruhig genug zu
sein glaubte, um den Seinigen unter die Augen treten zu können."
This can be found on the German "Project Gutenberg" pages.
Martin. |
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Edward Hennessey Guest
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Posted: Thu Jul 17, 2008 6:31 pm Post subject: Re: D -> E M�pse |
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On Jul 16, 10:21 pm, "cliclic...@freenet.de" <cliclic...@freenet.de>
wrote:
[quote]Ekkehard Dengler schrieb:
nospam" <"parim(nospam)belli wrote:
Hallo,
I wonder if Grieb-Schr?er>s German-English Dictionary (11th edition,
1911) could be helpful. It gives the following translations of Mops:
pug(-dog)
snub-nosed person, pug(gy); grumbler
Which bears out the "Kläffer/yappy" reading. A really old dictionary can be
such a useful thing to have.
Pug-dogs can be noisy, but they are grumblers rather than yappers,
according to
http://www.hallohund.de/hunde-basics/neuer-hund/vorbereitung/20831/
welche-rasse-passt-zu-mir-heute-der-treue-mops>:
"Charakter des Mops: Der Mops ist ein lebenslustiger, vitaler
Kleinhund. Er ist ein Clown, ein Seelentröster, ein Kinderkumpel. Er
macht alles um seinem Herrchen zu gefallen. Er liebt es, der
Mittelpunkt zu sein und immer und überall dabei sein zu dürfen. Läuft
es mal nicht nach seiner Nase, ist er beleidigt wie eine Diva. Man
kann sich aber schnell wieder mit ihm versöhnen. Er ist seinen
Artgenossen und Menschen gegenüber völlig aggressionsfrei. Der Mops
hat keinen Jagdtrieb und hört im Allgemeinen sehr gut. Als Wachhund
ist er ungeeignet, würde er doch jeden Einbrecher freudig begrüßen. Er
ist zwar kein ausgesprochener Kläffer, kann aber seiner Empörung
lautstark Ausdruck verleihen. Obwohl er seinen Menschen hingebungsvoll
liebt, ist er überglücklich, einen oder mehrere Möpse in seiner
Umgebung zu haben. Durch Grummeln, Grunzen, Brummen verleiht er seinem
Gemütszustand eine ganz besondere Note. Man hat einen ständigen
Begleiter, und das ist wörtlich zu nehmen."
That doesn>t necessarily make "yapper" a bad translation in the
present case, there being the common denominator of "nuisance".
And here>s what Germans associated with a "Mops" and other
manifestations of nature in the 19th century (from the "Münchener
Bilderbogen, Nro. 405/406", published in 1860, and illustrated by
Wilhelm Busch):
http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/bilderbogen/alpha.html
Naturgeschichtliches Alphabet
für größere Kinder und solche, die es werden wollen
Im Ameishaufen wimmelt es,
Der Aff' frißt nie Verschimmeltes.
Die Biene ist ein fleißig Tier,
Dem Bären kommt dies g>spaßig für.
...
Im Süden fern die Feige reift,
Der Falk am Finken sich vergreift.
...
Trau ja dem Igel nicht, er sticht,
Der Iltis ist auf Mord erpicht.
...
Die Lerche in die Lüfte steigt,
Der Löwe brüllt, wenn er nicht schweigt.
Die Maus tut niemand was zu Leide,
Der Mops ist alter Damen Freude.
...
Das Quarz sitzt tief im Berges-Schacht,
Die Quitte stiehlt man bei der Nacht.
...
Die Unke schreit im Sumpfe kläglich,
Der Uhu schläft zwölf Stunden täglich.
Das Vieh sich auf der Weide tummelt,
Der Vampyr nachts die Luft durchbummelt.
...
And finally an excerpt from the Heyse novella "Siechentrost" (also
known as "Spielmannslegende") of 1883, which shows a clearly
metaphoric use of "tönendes Erz":
"Bei diesem Anblick verstummte die Stimme in seinem Innern, die das
schöne Geschöpf hatte entschuldigen wollen: die Gegenwart eines
Dritten habe ihr Zwang angetan, und was als leichtherzige
Gleichgültigkeit erschienen, sei nichts gewesen als jungfräuliche
Scheu, ihrem Verlobtem vor fremden Augen sich an den Hals zu werfen.
Alle die eitlen Worte, mit denen sie ihn empfangen, rief er sich
wieder zurück und mußte sich mit bitterem Kummer gestehen, daß kein
Herz daraus gesprochen, nur ein tönendes Erz und eine klingende
Schelle. So floh er, da er Schritte vernahm, mit einem dumpfen Seufzer
von ihrem Hause hinweg, konnte es aber nicht über sich gewinnen, schon
zu den Eltern heimzukehren, sondern strich, den Hut tief in die Stirn
gedrückt, durch die ödesten Gäßchen ruhelos auf und ab, nach dem Fluß
hinunter, an der steinernen Brücke vorbei und wieder in die Stadt
hinauf, bis er nach einer Stunde ziellosen Schweifens ruhig genug zu
sein glaubte, um den Seinigen unter die Augen treten zu können."
This can be found on the German "Project Gutenberg" pages.
Martin.
[/quote]
M:
Good post.
Frankly, I think the points raised by you and Sergio mark
"yappy" as a misleading choice. A voluble individual spewing
yappy criticism has made, and will predictably continue to make,
his dissension public. A grumbler is more likely to pursue his
campaign of ridicule or opposition insidiously behind the scenes.
The words we have discussed here distinguish two very different
sociodynamics and the original author has chosen one.
Regards,
Edward Hennessey |
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